Enigma #1

Enigma #1 – der heilige Gral unter den Geocachern.

Kein Geocache hat eine längere Geschichte und zieht mehr Teams von ganz weit weg zum Ziel.
2002 wurde dieser Cache gelegt und ist seit dieser Zeit quasi unverändert geblieben.

Mit 11 knackigen Fragen und einigen Karten, die zu lösen sind, und weiteren Aufgaben vor Ort ist ein Schwierigkeitsgrad von D5 nicht unberechtigt. 2002 war das Internet noch nicht so weit verbreitet wie heute und die Fragen noch schwieriger zu recherchieren als heute. Inziwschen gibt es sogar Seiten von Geocachern, die einem helfen die Fragen einzeln zu überprüfen.

Vor Jahren habe ich mir die Fragen und die Karten angeschaut und natürlich zügig wieder weg gelegt, weil ich keinen Plan von den Antworten hatte.

Nachdem wir unsere Freunde vom Team taxman2001 mit dem Geocachen angesteckt haben und diese sich zu regelrechten Rätselexperten entwickelten und dort auch mehr Ausdauer beweisen als wir, kam mir irgendwann die Idee sie mal mit dem Rätsel in Berührung zu bringen.

Dies hat auch gut geklappt. Die Fragen konnte ich inzwischen auch selber lösen, aber die Karten waren doch zu hoch für uns.
Aber mit taxmans Unterstützung war der Startpunkt für den Outdoorpart irgendwann gefunden. Nun musste nur noch ein Termin gefunden werden, das unsere Freunde extra aus dem Ruhrgebiet anreisen mussten und noch entsprechend 100 km mehr Anreise hatten.Eigentlich wollten wir schon im Frühjahr die Dose suchen und finden.

Heute war es dann so weit. Mit Technik und TJ und Schmalz bewaffnet ging es in Richtung Zielgebiet.
Der Anfang war auch schnell und locker gemacht, bis wir die Koordinaten für Karte 3 berechneten. Ein nicht erkannter Rechenfehler kostete uns ca. 3-4 km Wegstrecke und 300 Höhenmeter extra, bis uns unser TJ wieder eingenordet hatte.

Die Kinder haben die Höhenmeter und Extrastrecke ziemlich gut mit gemacht.

Mit dem TJ  konnten wir auch schnell das Final finden, aber dann war die Enttäuschung groß. Keine Dose nur ein paar Steine. Und das , wo die Dose zuletzt vor 3 Tagen gefunden wurde. Ein passendes Holzstück lag den Hang hinnunter und viele grüne Plastikfetzen lagen auch herum.

Daher ergaben sich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ein Tier hat sich der Dose angenommen (Dafür sprechen die Plastiktütenfetzen) oder die Dose wurde mutwillig gemuggelt(Dafür sprechen die Steine, die noch im Versteck lagen).

Wie dem auch sei, hier muss der Owner wohl tätig werden.
Ziemlich gefrustet haben wir den Rückweg angetreten. Nach eineigem Hin und Her durften wir die Dose dennoch als gefunden loggen. Die Aussicht auf den Rhein  tat das alles keinen Abbruch.

Ein Kommentar

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